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Nordkap und Lofoten

Althandwerker im LVH.apa - August 2018

Die Erinnerungen an unsere erlebnisreiche Rundreise durch Süd-Norwegen im Sommer 2016 ist der Wunsch nach einer Rückkehr ins Land der Trolle, Fjorde und Seen geworden.

Dieses Mal führte uns die 8-tägige Rundreise hoch oben auf das Dach Europas. Durch das norwegisch, schwedisch und finnische Lappland in die Heimat der „Samen“, am Nordkap und die traumhafte Inselwelt der Lofoten.

Die gesamte Reise verlief nördlich des Polarkreises. Im Sommer geht die Sonne ab Mitte Mai bis Ende Juli nicht unter, es ist Tag und Nacht hell. Sie nähert sich dem Horizont aber bevor sie ihn erreicht geht es wieder aufwärts. An die sogenannte „Mitternachtssonne“ mussten wir uns erst einmal gewöhnen. Von Schlaf bekamen wir trotzdem genug, jedoch kommt einem etwas das Zeitgefühl abhanden. Ansonsten genossen wir die Vorzüge dieses Phänomens, können uns aber gut vorstellen, dass das Gegenteil in den Wintermonaten ganz schön aufs Gemüt schlagen kann.

 

1. Tag: ANREISE - TROMSØ

Am frühen Morgen starteten wir mit einem Silbernagl-Bus zum Flughafen nach München. Direktfllug mit Germania um 09:00 Uhr mit Ankunft in TROMSØ, der Hauptstadt Nord-Norwegens.

Die Flugdauer betrug 3,5 Stunden.

Bei strahlend blauem Himmel wurden wir am Flughafen von unserer norwegischen Reiseführerin Kari und dem Busfahrer Pier in Empfang genommen, und mit dem Bus ging´s dann auch gleich weiter zu einer orientierenden Stadtrundfahrt.

TROMSØ, die größte Stadt nördlich des Polarkreises, eingebettet zwischen imposanten Bergmassiven am Nordpolarmeer, wird gerne als das „Paris des Nordens“ bezeichnet. Sie bietet eine interessante und lebhafte Mischung aus Stadtleben und Natur. Sie ist auch die nördlichste Universitätsstadt der Welt und hat eine lange Tradition als Eismeerstadt. Dank der Lage am Meer und des warmen Golfstroms hat Tromsø ein viel milderes Klima als andere Orte im hohen Norden. Tromsø blickt auf eine lange Expeditionsgeschichte zurück. Viele berühmte Polarexpeditionen begannen hier. Die 1965 eingeweihte “Eismeer-Kathedrale” ist das Wahrzeichen der Stadt. Mit ihrer außergewöhnlichen Architektur, die an die Form eines Eisbergs erinnert und das größte Glasmosaikfenster Europas, ist sie etwas ganz Besonderes.

 

2. Tag: TROMSØ – ALTA (ca. 310 km)

Nach dem Frühstück im Hotel begannen wir unsere Rundreise in nördlicher Richtung auf Norwegens bekanntester Straße, der legendären E6.

Die Europastraße “E6” beginnt in Südschweden, durchzieht ganz Norwegen und endet 3140 km später in Kirkenes an der russischen Grenze vor Murmansk.

Wir erlebten die landschaftlich schöne Strecke und die Fährpassagen von Breivikeidet nach Svensby und von Lyngseidet - wo uns mitten im Sommer ein Weihnachtsmann beim Ablegen der Fähre zusah - nach Olderdalen. Am landschaftlich reizvollen Lyngenfjord mit den bis zu 1.800 m hohen Lyngenalpen entlang ging es weiter nach Nordreisa.

Die Lyngsalpen sind eine der alpinsten Gebirgsregionen Nordnorwegens, mit Gletschern, steilen, spitzen Bergen und großen Höhenunterschieden.

Über das Kvænangsfjell, von wo aus wir eine tolle Aussicht auf das Eismeer und die zerklüftete Küste hatten, ging es weiter entlang des riesigen Altafjordes.

Am späten Nachmittag erreichten wir ALTA, die größte Stadt der Finnmark.

Alta ist durch seinen Schiefer berühmt geworden, der hier abgebaut und in über 20 Länder exportiert wird. Der Ort mit seinen Wohnhäusern und breiten Straßen wirkt wie eine Stadt im amerikanischen Mittelwesten. Im Kontrast dazu steht die erst vor wenigen Jahre errichtete neue Kirche der Stadt, welche in Bauform und Ausstattung am Thema Polarlicht orientiert ist und daher auch als "Nordlicht-Kathedrale" bezeichnet wird. Alta gilt als eine der größten Nordlichterzentren Lapplands. Dank den landschaftichen Gegebenheiten konzentriert sich um Alta ein starkes elektromagnetisches Feld, welches für die Entstehung von Polarlichtern vorausgesetzt wird.

 

3. Tag: ALTA - NORDKAP (ca. 340 km)

Am Morgen noch etwas unsicher besserte sich das Wetter bald und lies die Fjorde im sonnigen Glanz erstrahlen.

Zuerst besuchten wir das bekannte ALTA MUSEUM welches über die Komsakultur, die nach dem Komsa-Gebirge benannt wurde und konnten in einem Freigelände Felsritzungen bestaunen, die bis zu 6.500 Jahre alt sind. Diese unzähligen Malereien und Gravierungen helfen, das Leben an der Grenze des hohen Nordens in der prähistorischen Zeit zu verstehen. Sie wurden erst 1973 entdeckt und sind UNESCO Weltkulturgut.

Unsere Fahrt ging weiter Richtung Norden bis Skaidi, von dort aus machten wir noch einen Schwenker nach HAMMERFEST der "Nördlichsten Stadt der Welt". Nach vielen Kilometern Einöde und nackten Küsten, erschien Hammerfest plötzlich wie eine „Fata Morgana“ aus dem Nichts.

Die an der Westseite der Insel Kvaløya gelegen Stadt ist wegen ihres eisfreien Hafens seit Jahrhunderten ein bedeutender Fischerei- und Handelsort: Auf einer Insel nahe der Stadt wurde nach der Entdeckung eines riesigen Gasfeldes in der Barentssee im Jahr 2007 Europas größte Erdgasverflüssigungsanlage gebaut. Das Gas wird über eine 150 km lange Pipeline hierher transportiert.

Unser Busfahrer Pier hat uns auf den sich 80 m steil über Hammerfest erhebenden Hausberg gefahren, von dem wir einen fantastischen Blick auf Hammerfest, den Hafen und das Meer hatten.

Nun wurde es Zeit für uns, weiter zu fahren. Unser Ziel, das NORDKAP rückte immer näher.

Je nördlicher wir kamen, umso kälter wurde es...

Über das Repparfjord Fjell fuhren wir weiter am imposanten Porsangerfjord entlang. Durch den fast 7 km langen Tunnel der 212 m unter dem Meeresspiegel führt und die Insel Magerøya mit dem Festland verbindet., erreichten wir HONNINGSVAG, den Hauptort der Nordkapinsel und Anlaufhafen für die „Hurtigruten“ (Postschiff) und zahlreichen Kreuzfahrtschiffe. Heute war die MS Deutschland, bekannt als „TV Traumschiff" im Hafen. 1929 wurde die gesamte Insel unter Naturschutz gestellt. In den kurzen Polarsommer sprießen verschiedene Pflanzen, wie Flechten, Moose und Gräser. Eine dieser Pflanzen, die Rentierflechte, bildet die Hauptnahrung der Rentiere, die während der Sommerperiode auf der Insel weiden. Die Landschaft durch die wir fuhren war interessant, sie änderte sich von Kurve zu Kurve. Immer wieder sahen wir Rentiere neben der Strecke grasen, sie kreuzten auch mal ganz gemütlich die Straße, genau wissend, dass sie hier Heimrecht haben!

DAS NORDKAP - 71° 10' 21" - der nördlichste per Straße erreichbare Punkt der Welt.

Etwa 35 km beträgt die Entfernung von Honningsvag über die Europastraße 69 bis hinauf zum NORDKAP. Das Nordkap, ist der nördlichste Punkt Europas, der über Landweg erreicht werden kann. Direkt dahinter fällt der Fels nahezu senkrecht 300 Meter ins Eismeer ab und bis zum Nordpol sind es nur noch 2093 km.

Nach dem Abendessen stand einer der Höhepunkte dieser Reise auf unser Programm.

Die Sicht war bescheiden, um uns herum nur Nebel, teilweise konnte man nur wenige Meter vorausschauen. Die letzten Kilometer führten durch eine immer rauer werdende Landschaft. Oben angekommen machten wir das Beste daraus und sahen uns erstmal die interessante Nordkaphalle von innen an. Dort befindet sich das nördlichste Postamt der Welt. Ein beeindruckender 3D-Film zeigte uns wie das Nordkap im Winter in klirrender Kälte von Winterstürmen und Schneetreiben heimgesucht wird und den goldenen Sommer mit der Mitternachtssonne über dem endlosen Meer.

Als wir anschließend wieder ins Freie traten, hatte es aufgeklart. Wir haben das Nordkap immerhin für eine halbe Stunde ohne Nebel erlebt. Es scheint „das Ende der Welt“ zu sein, wenn man draußen auf das Podest des Globus, das Wahrzeichen des Nordkaps steht und auf das endlose Eismeer schaut. Bei klarem Wetter hätten wir die Gelegenheit gehabt, die unvergleichliche Mitternachtssonne zu erleben. Das Wolkenspiel faszinierte uns aber trotzdem. Es ist schon ein interessantes Gefühl, bei fast sekündlich wechselnden Lichtverhältnissen um Mitternacht die taghelle Landschaft genießen zu können.

 

4. Tag: NORDKAP/HONNINGSVÅG – ENONTEKIÖ (ca. 365 km)

Heute stand eine lange Fahrt auf dem Programm. Nach einer kurzen Nacht in HONNINGSVÅG verließen wir die Insel Mageröya und fuhren wieder am naturschönen Porsangerfjord entlang, äußerst interessant fanden wir die Gesteinsschichten - horizontal geschichteter Schieferplatten - zurück bis zum Olderfjord.

Weiter auf der E6 vorbei an Lakselv nach Russenes. Wir wurden zwar weiterhin von dicken Regenwolken begleitet aber zum Glück saßen wir ja gemütlich in unserem Bus und fuhren und fuhren... Die Umgebung ist kaum besiedelt. Lange Zeit ging es auf fast ebener Strecke vorbei an zahlreichen Seen. Immer wieder konnten wir Rentiere neben der Straße beobachten. Damit es uns nicht langweilig wurde, hat uns unsere Reiseleiterin Kari vieles über Land, Leute, Kulturen und Sitten erzählt.

Zur Mittagszeit erreichten wir KARAJOK, wo seit 1989 das Samenparlament tagt.

Hier lebt die Hälfte aller Samen, eine indigene Volksgruppe, die schon vor 10.000 Jahren nach Skandinavien einwanderte. Die Samen lebten früher als Nomaden und ernährten sich von der Jagd, vom Fisch- und vom Vogelfang, sie sammelten Beeren und lebten von der Rentierhaltung. Bis ca. 1950 zogen die Samen mit ihren Rentierherden von den Sommer- zu den Winterweiden und im Frühjahr wieder zurück, vom Winterweideland in die Berge. 1953 fand in Jokkmokk die erste Konferenz der Samen aus Norwegen, Finnland und Schweden statt und 1956 wurde der Rat der Samen gegründet. Heute hat jedes der drei Länder ein eigenes Parlament und zusammen bilden sie den Parlamentarischen Rat der Samen. Hier versuchen die Samen ihre wirtschaftliche und kulturelle Identität zu wahren und müssen sie oft gegen die Interessen der einzelnen Staaten verteidigen, was ihnen nicht immer gelingt.

Die Straße ging kilometerweit nur geradeaus. Rechts und links immer das gleiche Bild: Steppenlandschaft mit Sträuchern, ein paar Birken und überraschenderweise viel Sand.

Inzwischen kam auch immer öfter die Sonne durch und wir erreichten bald KAUTOKEINO, im Herzen der Hochebene Finnmarksvidda und die, wegen ihrer einzigartigen Architektur sehenswerte Silberschmiede der Familie JUHLS.

Sie ist die erste Silberschmiede in Nordnorwegen und das Lebenswerk dieser Familie, die samische Traditionen und moderne Kunst zusammenführen und ihre Eindrücke von Landschaften, Mythen und Menschen der Finnmark in ihrem Schmuck zu vermitteln versuchen.

Am späten Nachmittag erreichten wir die norwegisch-finnische Grenze und stellten gleich unsere Uhren um eine Stunde vor. Auch hier endlose Weite, Seen, Flüsse, Gebüsch und Millionen von Mücken. Die Schönheit der lappländischen Einsamkeit mussten wir hier leider mit den vielen Mücken teilen.

Am Abend erreichten wir HETTA am Pallas-Nationalpark.

 

5. Tag: ENONTEKIÖ – NARVIK (ca. 425 lm)

Der Wettergott meinte es wieder gut mit uns.

Heute ging es quasi quer durch Schweden. Viele kleine rot-weiße Häuschen, wenige Autos auf der Straße und noch weniger Leute.

Die Birke ist hier mitunter bis zum Horizont die einzige Pflanze. Aber die Birken haben hier Krüppelformen, was am kalten Klima liegt und sind selten höher als 3 m. Dieser Vegetationsgürtel überzieht ganz Nordskandinavien bis nach Russland hinein.

Zu Fuß überquerten wir die finnische Grenze und schon waren wir in Schweden.

Im kleinen Ort JUKKASJÄRVI, weltbekannt durch das ICEHOTEL im Winter - das Hotel wird jeden Winter neu aufgebaut und Jeder, der eine gute Idee für die Gestaltung eines Zimmers hat, darf sich als Eiskünstler bewerben - besuchten wir eine RENTIER FARM. Herzlich begrüßt wurden wir von einer jungen Sami Frau die perfekt deutsch sprach. Sie führte uns in ein Zelt mit offener Feuerstelle in der Mitte, in dem ein Feuer brannte. Sie erzählte uns viel über das Leben der Sami und ihrer Rentiere, ihre handwerklichen Traditionen und ihre Mythen.

Jahrhundertelang wurde das Leben der Samen von der Wanderung der Rentiere bestimmt. Sie arbeiten im Rhythmus der Natur und so kennen die Samen auch heute noch acht Jahreszeiten. Die samische Kultform ist schamanisch. Deshalb spielen in der traditionellen samischen Religion die Zaubertrommel und das Joiken (samische Musik) eine wichtige Rolle. Der Schamane befragte die Zaubertrommel und joikte bis zur Ekstase und so konnte er in das Reich der Toten und in die Zukunft sehen. Auch die Tracht der Samen ist ein wichtiges Symbol für ihre Identität und Zugehörigkeit. An der Form und Farbe erkennt man, aus welcher Gegend die Samen stammen.

Im Anschluss haben wir die Rentiere auf der Farm sogar gefüttert und erklärt bekommen, dass etwa nur eines von 1000 Tieren sich soweit zähmen lässt, dass es einen Schlitten ziehen kann.

Zu Mittag erreichten wir KIRUNA, die nördlichste Stadt Schwedens.

Kiruna besitzt das größte Eisenerzbergwerk der Welt, schon von weitem waren die gigantische Abraumhalde zu sehen, die die ganze Stadt überragt. Hier muss eine ganze Stadt wegen des Bergbaus umziehen. Der Untertagebau ist so weit fortgeschritten, dass die gesamte Stadt einzustürzen droht und deshalb komplett um vier Kilometer versetzt werden soll. Dieses ehrgeizige Projekt soll bis zum Jahr 2023 abgeschlossen sein.

Wir besuchten die aus Holz gebaute Kirche, die architektonisch einer Samenkota nachempfunden ist und einmal zum schönsten Gebäude Schwedens gewählt wurde. In einer Pizzeria aßen wir sicherlich die bisher nördlichste Pizza unseres Lebens.

Über 25 Brücken ging es weiter Richtung Norwegen. Kurz darauf erreichten wir den Abisko Nationalpark, der für reiche Gebirgsflora und nordische Fjäll-Landschaft bekannt ist. Der Fluss Abiskojokka, der durch den ganzen Park verläuft, fließt kurz vor seiner Mündung durch eine Schlucht von etwa 20 m Tiefe.

Bei RIKSGRÄNSEN passierten wir die schwedisch-norwegische Grenze und fuhren weiter nach NARVIK.

Narvik befindet sich in malerischer Lage auf einer Landzunge zwischen zwei Fjorden mit der berühmten Gebirgssilhouette „Den sovende dronning“ (Die schlafende Königin) im Süden. Die Stadt verdankt seine Existenz der Verschiffung von Eisenerz aus den schwedischen Erzminen rund um Kiruna. Das Besondere an diesem Hafen ist die durch den Golfstrom bedingte nahezu ganzjährige Eisfreiheit.

 

6. Tag: NARVIK – LOFOTEN (ca. 265 km)

Die Lofoten-Inseln - Umgeben vom Meer und einer weitgehend unberührten Naturlandschaft.

Nach einem zeitigen Frühstück im Hotel ging es Richtung LOFOTEN. Die Fahrt führte uns durch das malerische und reizvolle Hamarøy Land nach SKUTVIK.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir die 2-stündige FÄHRÜBERFAHRT nach SVOLVAER, dem Hauptort der faszinierenden und gegensätzlichen Inselgruppe der Lofoten. Unterwegs waren auch schon sehr viele von den Rorburen zu sehen. Rorbu“, das sind norwegische Fischerhütten, meist direkt auf Stehlen am Wasser. Wahnsinn, was das für eine Natur da oben ist, so wenig Besiedlung und so klares Wasser. Vor dem Hafen in Svolvaer gab es einen Zwischenstopp auf der Insel Skrova. Allein der Anblick der Insel im Meer, die bunten Häuser und die Kulisse der 100 km langen Lofotenwand dahinter sind die Überfahrt wert.

Am Nachmittag fuhren wir weiter zum idyllischen Fischerort HENNINGSVÆR, auch das „Venedig der Lofoten“ genannt. Der kleine, malerische Ort verteilt sich auf mehrere Schäreninseln und ist durch Brücken miteinander verbunden. Zahlreiche Künstler haben hier ihre Inspiration gefunden.

Die Weiterfahrt führte uns unmittelbar an der Küste entlang, durch eine von Schären gesäumte Küste mit vielen kleinen Fischerdörfer, südseeartigen Sandstränden, Wiesen und Felder, rote Holzhütten und weiß gepuderte Berggipfel am Horizont. Dann eine Überraschung für uns alle im Bus: Eine Elch-Kuh mit ihrem Jungen, grasten friedlich am Rande des Waldes.

Bald darauf erreichten wir LEKNES, unser heutiges Etappenziel auf den Lofoten.

 

7. Tag: LOFOTEN - HARSTAD – TROMSØ

Heute ging unsere Rundreise wieder in Richtung Norden und wieder gab es viel Neues zu entdecken. Es ging durch einzigartige Gebirgswelten und an traumhaften Buchten durch die LOFAST, eine neue Fahrtrute, welche Tunnel und Brücken kombiniert und die Lofoten mit dem Festland und den Vesterålen verbindet.

Die Landschaft der Vesterålen ist bergig, die Berge sind jedoch abgerundeter als die spitz in den Himmel ragenden Felsen der Lofoten. Immer wieder taten sich rechts oder links entlang des Weges Seen oder Fjorde auf.

Nach der Überquerung der über einen Kilometer langen Tjeldsundbrücke kamen wir zur Mittagszeit in HARSTAD an.

Harstad hat etwa 23.500 Einwohner. Der Hafen ist die Hauptbasis für die Ölsuche nördlich des Polarkreises. Sie erhebt sich terrassenförmig zwischen dem Meer und dem Gebirge. Durch die schöne Lage hat der Ort seit Jahrhunderten viele Künstler angelockt.

Am Nachmittag erwartete uns eine 3-stündige, sehr interessante SCHIFFFAHRT mit einem Schnellboot von Harstad nach Tromsø. Dabei konnten wir nochmals die tollen Ausblicke auf die Küsten- und Fjordlandschaft vom „Hurtigbåt“ aus genießen.

Ankunft in TROMSØ am Abend. Durch die Zentrale Lage unseres Hotels konnten wir diesen letzten Abend, bei einen individuellen Bummel durch den idyllischen Ort genießen.

 

8. Tag: TROMSØ – HEIMREISE

Heute konnten wir vorerst „Ausschlafen" und in aller Gemütlichkeit frühstücken. Am späten Vormittag fuhren wir zum Flughafen und flogen mit „Germania“ zurück nach München.

Dort erwartete uns bereits ein Silbernagl Bus, welcher uns nach Südtirol zurückbrachte.

Eine erlebnisreiche Reise ging zu Ende!

Ein Reisebericht von Angelo Angerami - LVH.apa

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